Nationskonzept des AiR

#1 von vetinari , 16.06.2013 17:49

Da wir ja mittlerweile eine erhebliche Fluktuation und viele neue MItglieder haben, möchte ich an dieser Stelle noch einmal
das grundsätzliche Konzept der Nation, zuzüglich der Nutzung unserer Heimat auf AV beschreiben.

1) Wir sind eine brüderliche Nation.
Das ist so eingestellt und wir wollen das auch so halten. Das sollte sich aber nicht auf die Umverteilung von PP beschränken.
Wir legen großen Wert auf Kooperation in allen Bereichen. Angefangen davon das jeder auch was für die Verbesserung der Nation tun sollte: z.B. Gebiet erschießen (reggen & erhöhen), Einrichtungen die Allen nutzen errichten, helfen wenn Not am Mann ist, Nester beseitigen etc. - das natürlich immer nach eigenen Möglichkeiten. Da gibt es teilweise ein ziehmliches Ungleichgewicht und das ist auf Dauer nicht gut.

2) Wir sind eine friedliche Nation, keine kriegerische.
Da es uns, oder zumindest den Meisten, als wirtschaftlich ausgerichtet, an der schnöden Feuerkraft schlicht mangelt sind wir
im Außenkontakt eher auf die Macht der Diplomatie angewiesen. Dies sollte jeder auch verkörpern und stet's freundlich und kooperativ auftreten. Dass heißt nicht dass man sich alles gefallen lassen muß, aber es sollte auf keinen Fall irgendwelche unabgesprochenen KE's geben, schon gar nicht Angriffe (auch als Rache nicht). Wir müssen uns sehr genau überlegen, wie wir
in Fällen von Agression reagieren, da wir unser gesamtes Gebiet nicht adäquat abschotten und schützen können. Die eine oder andere Zerstörung von privateigentum muß man im Laufe der Zeit einfach wegstecken ohne da nen Riesending draus zu machen.
So ist das halt in SW und wenn jemand Hilfe braucht, sei es auch beim Wiederaufbau, haben immer alle was beigesteuert.
Einen Krieg vom Zaun zu brechen gegen einen aller Wahrscheinlichkeit besser ausgerüsteten, besser trainierten, besser geübten Gegner, der vor allem meist weniger zu verlieren hat ist keine Option bei uns. Da mußte jeder von uns schon mal seinen Stolz runterschlucken.

3) Wir sind gemeinschaftlich wirtschaftlich orientiert.
Meint, wir wollen zunächst einmal die Eigenversorgung sicherstellen, der Rest kann exportiert werden. Das bringt es mit sich, dass, bei ständigen Veränderungen, eine gewisse Flexibilität vorhanden sein muß und jeder ab und zu mal auf etwas verzichten muß, weil andere Dinge dringender gebraucht werden - das soll eine Übergangslösung sein, langfristig sollte Ersatz gefunden werden.

Es ist sowohl durch die Logik des Spiels als auch durch unsere Organisation notwendig zusammenzuarbeiten. Es ist einfach unwirtschaftlich allein alles zu prodden - da muß man zuviel verschiedene Dinge können und hat zu viele Gebäude; außerdem wird man nicht alles zusammenbringen. Sprich man sollte sich spezialisieren und zwar zumindest zu einem Teil, auf Dinge die gebraucht werden. Das haben alle hier gemacht und es ist immer zum Wohl aller gewesen.

Sonderwaren: Jeder sollte mindestens eine Sonderware ernten lernen und das dann auch regelmäßig tun. Das stellt sicher, dass wir als Nation gut versorgt und nicht auf Zukäufe von außen angewiesen sind. Außerdem ist es ein guter Zuverdienst. Die Bedürfnisse sollten auf mehrere Schultern verteilt werden. Wenn der eine mal mehr erntet und der andere mehr kämpft ist das im Sinne der Spezialisierung sinnvoll, aber die Versorgung mit Sonderwaren sollte sichergestellt sein und nciht an einem oder zweien allein hängen. Es gibt interne Preise für Sonderwaren, die wir aber bald mal neu setzten müssen, da sie teilweise zu teuer sind (weil's auf dem freien Markt billiger zu haben ist z.B. Kräuter) oder viel zu niedrig, weil der Aufwand den der Ernter betreibt in keinerlei sinnvollem Verhältnis zum Ertrag steht (z.B. Tran, Endu) .... mehr dazu demnächst in einem eigenen Thread.

Einige Waren sind sehr schwer zu bekommen, wie Schnee und Kakau, sobei bei letzterem der Ankauf über Sea gut funktioniert und Schnee entweder durch Schatzfahrten oder durch Ankauf auf dem Schwarzmarkt (ja, KLeinvieh macht tatsächlich Mist ;) am besten zu erwerben ist ... allerdings lohnt der SM nur, wenn man das auch täglich macht. Bei Schatzfahrten sollte der finanzielle und der Spieltechnische Aufwand gut verteilt werden ... wie genau ist natürlich dem Veranstalter vorbehalten.

Als brüderliche Nation sind gemeinsame Aktionen wie Schatzfahrten, Karastrecken und auch gemeinsame Ausflüge: voll unser Ding !

4) Aufgabenteilung:
Wie oben schon erwähnt, sollte jeder zum Allgemeinwohl beitragen, je nach eigenen Fähigkeiten natürlich. So könne nicht alle heilen, da kann man Jolina immer ansprechen und mit kurzen Wartezeiten ist Ihre Praxis ebenfalls meist gesegnet :D. Es kann auch nicht jeder zur See fahren, z.B. für Seerouten, Schatzfahrten, Petroversorgung etc. was dafür andere erledigen. Wieder andere sind gute Kämpfer und beseitigen z.B. Nester .... wie gesagt: Spezialisierung bringt uns allen einen Vorteil und wenn dann Aufgaben gut verteilt sind, profitieren alle davon. Auch das Schmelzen von Eisbergen im Winter ist darunter zu rechnen, da die freie Anleger für unsere Seefahrer überlebensnotwendig sind und für den Außenhandel. Felder reggen & upgraden (ich liebe Anglizismen ;) kann jeder, auch wenn er/sie grade anfängt.

Infrastruktur:
Je besser wir die insgesamt auf unserem Gebiet ausbauen umso mehr gewinnen wir alle. Dazu gehören die Plantagen, die Monsterparks, aber vor allem auch Städte, Routen, Schulen, Tempel, etc.

4)Landnutzung:
Auch hier gilt das Paradigma: Spezialisierung und Aufgabenteilung als für alle und damit auch für jeden Einzlenen als am erfolgreichsten. Daher haben wir uns schon vor längerer Zeit auf eine Gebietsaufteilung geeinigt. Es gibt Wirtschaftsgebiete/ Plantagen und Monsterparks/Kampfgebiete.

Monsterparks müssen so liegen, dass die Monster möglichst auf ein gewisses Gebiet beschränkt sind und nicht in die Wirtschaftsgebiete eindringen. Der Schaden, den sie da durch Erntearmeevernichtung, reggen der Felder etc. anrichten ist immens und sollte auf alle Fälle vermieden werden. Es sollte da ein möglichst gutes GH geben, damit man dort auch Magier trainieren und (ggf. im Keller) übernachten kann. Da ist der Monsterpark südöich von Rosaleda das Paradebeispiel; hier kommt auch noch der kurze Weg zum Tempel, im Falle des Getempelt werdens als großer Bonus zu Flynts wahnsinnig gutem GH dazu.

Ziel ist es, möglichst entweder stärkere oder schwächere Monster die ein gutes Skill/Aufwand verhältnis bieten dort zu versammeln, um die Wege kurz zu halten. Überall sonst ist Wirtschaftsgebiet und alle Nester sollten dort vernichtet werden, da sie über kurz oder lang nur Schaden anrichten. Leider ist unser AnfängerMonsterpark von einem ehemaligen Mitglied abgesrissen worden, daher gibt es zurzeit mehrere Versuche klienere neue aufzubauen, bitte absprechen und ggf. dann ausschreiben.
Unter Tara gibt's z.B. Gobos (da kann man am Anfang gut Ausweichen trainieren und selbst für Anfänger sind die im Nahkampf, ggf. mit Hilfe eines Blockers gut zu erledigen) Leider sprudeln die noch nciht so richtig gut ... aber da sind wir dran :D
Grundsätzlich ist es nicht nötig ganz kleine Monster vorzuhalten, da man seine Krieger ohnehin erst mal in Burgen trainieren lassen kann und danach werden sie mit Gobos z.-B. schon ganz gut fertig.

In Wirtschaftsgebieten/Plantagen sind alle Nester zu entfernen. Die Felder soltlen möglichst gereggt und langsam erhöht werden. Das steigert nicht nur die Menge sondern vor allem die Effiziens des Erntens und somit kommt für alle mehr dabei rum.
Bei Sonderwaren (bei uns der Kaffee) sollten die Felder zudem auf Ernter verteilt und mit Ernteschutzarmeen versehen werden, um Fremdernten zu verhindern. Das führt nur dazu, dass wir unsere Sonderwaren nicht mehr los werden und zudem noch die Preise verfallen. Was die Kaffeeplangtagen betrifft, da managt veti im Moment die Verteilung um diese Ziel zu erreichen.
Berge und Wälder durch kleine 1-2 Mann Armeen zu schützen hat sich ebenfalls für das Ernten von Endurium und Harz bewährt.

Das führt zwangsläufig dazu, dass die Einen weiter reisen müssen um zu kämpfen und die anderen um ihre Felder zu bewirtschaften ... aber insgesamt läßt sich das durch Planung managen und die Malässen verteilen sich am Ende gleichmäßig.
Auch hier mu´ß man halt zum Wohl aller kleinere Unbequemlichkeiten für sich selbst in Kauf nehmen.

5) Städte:
Da wir zu wenig Mitglieder und ein zu großes Gebiet haben, sollte jeder Bürgermeister in einer Stadt sein. Muß ja nicht gleich ne Riesenstadt sein und ist auch von Vorteil mit dem Lager das man da hat. Darüber hinaus können wir nur durch Städte alle
wichtigen Orte in unserem Gebiet gut durch Routen erreichen und damit auch zusätzlich auch unser Gebiet gut kontrollieren.
In dem Zusammenhang ist zum Beispiel Feste der Weltenwanderer auf Neldoreth von herausragender Bedeutung, da ohne diese eine Anreise zum Tempel nur mit dem Schiff möglich ist und es können ja nicht alle zur See fahren ... auch ein ZUgang zu einem nahen Hafen ist per Route notwendig, was allerdings im Moment durch eine Route nach Hafenbastei realisiert ist. Auf Dauer wäre eine kleine bei dem Hafen auf Lona viel besser, aber liegt außerhalb unserer Möglichkeiten im Moment. WEnn wir wachsen wollen als Nation, müssen die Städte mitwachsen, daher ist das immer gern gesehen. Allerdings sollte auch hier eine Absprache erfolgen, damit wir nicht plötzlich von einer bestimmten Ware zu wenig haben. Nach Möglichkeit sollten die kleinen Städte dann bevorzugt werden, die wachsen wollen, da ihr Wachstum weniger kostet und mehr bringt ... ist also im Sinne aller.

6) Routen:
Mit der wichtigste Teil der Infrastruktur sind die Routen. Diese sind Baumförmig angelegt, damit die Haupsichtungen: Nord - Süd, Ost - West schnell bereisbar sind. Das bedeutet das die kürzesten Verbindungen auf dem Weg genommen werden. Die anderen Städte werden an diesen Backbone angebunden. So kommen alle am schnellsten vorwärts auch wenn der Einzelne einen längeren Weg zu seiner Stadt in Kauf nehmen muß. Besonders da wichtige Waren und Massenwaren weit von einem Teil zum anderen des Gebiets verschoben werden müssen ist das unabdingbar, da kurze und effiziente Routen zu haben. Darüber hinaus muß ein Zugang zum Tempel und zu einem Hafen möglich sein. Nach diesen 2 Variablen sind die Routen zu legen. Bleiben uns noch Routen übrig, sollten erst Verbindungen zu anderen Kontinenten gelegt werden, sonst ist der Außenhandel stark beeinträchtigt. Was dann noch an Routen verfügbar ist kann genutzt werden um denen, die nicht auf den Hauptrouten liegen,
eine bessere Anbindung zu ermöglichen. Allerdings sollten sich dazu alle abstimmen und die Routen bleiben auch bei bestehen nachrangig wenn eine wichtigere Route wegfällt, d.h. dann müssen die ggf. wegfallen.

Natürlich kann nicht jeder neue Spieler gleich 3 Toprouten legen, aber der Punkt sollte schnell erreicht werden, so dass alle ihren Teil dazu beitragen. Das Routennetz wird zurzeit von veti kartiert und dann Optimiert. Dazu wird es hier demnächst einen TOP geben und alle werden aufgerufen sein sich an der Verbesserung zu beteiligen bzw. Vorschläge zu machen und Wünsche zu äußern.

7) Gegenstände:
Grundsätzlich wird angestrebt alle Rezepte oder zumindest möglichst viele in der Nation selbst zu prodden. Auch Verbrauchswaren wie Heilis, Joints, eds, etc. sollten ausreichend für den Nationsbedarf produziert werden. da es für die benötigten Sonderwaren interne Preise gibt, gibt es die dann natürlich auch für die Gegenstände.

Darüber Hinausgehendes kann natürlich frei exportiert werden - aber bitte daran denken, dass all diese Dinge (teilweise) einen nicht geringen Bedarf an Sonderwaren haben, die geerntet werden müssen und in der Regel zum Nationspreis angekauft wurden. Ohne irgendjemandem was unterstellen zu wollen, sollten die Produzenten dann auch den Ernter an dem zusätzlichen, nicht geringen Mehrgewinn beteiligen .... sonst droht auf Dauer zu Recht Unzufriedenheit. Das läßt sich natürlich nicht kontrollieren. Nationsbedarf sollte jedoch immer vorgehen.


So das erst mal für's erste als grober Überblick .... fragen und 'Anregungen: gerne hier ...
Bitte betrachtet das als Versuch meinerseits die Grundstruktur mal zu beschreiben ...
kann und soll ständig ergänzt werden.

Gruß V.


 
vetinari
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RE: Nationskonzept des AiR

#2 von Dorinda Sculterius , 16.06.2013 20:47

Super guter Beitrag veti!

8.) um zu wachsen brauchen wir auch Neubürger. Bitte achtet alle auf Neubürger die euch über den Weg laufen und sprecht sie an, schenkt ihnen ne Kleinigkeit, kommt ins Gespräch und macht sie zu Siedlern. Hilfen für Neusiedler sind Investitionen für die Zukunft des Airs.


 
Dorinda Sculterius
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#3 von Erickrigma ( Gast ) , 13.06.2017 05:59

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Erickrigma

   

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